Förderung der arbeitsmarktlichen Integration für Rehabilitanden (FAIR)

 

Die berufliche Rehabilitationsmaßnahme FAIR für Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen dient der Entwicklung einer tragfähigen, beruflichen Perspektive und der nachhaltigen Integration in den Arbeitsmarkt.
Im Rahmen eines betrieblichen Praktikums sollen vorhandene Fähigkeiten erprobt und eine direkte Vermittlung in Arbeit ermöglicht werden.

Zielgruppe

Die Integrationsmaßnahme richtet sich an Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen mit Förder- und Unterstützungsbedarf. Insbesondere RehabilitandInnen der Altersgruppe 50+ 
sollen durch die Teilnahme dauerhaft in den ersten Arbeitsmarkt integriert werden.

Zugangsvoraussetzungen

  • gesundheitliche Einschränkungen oder Anerkennung als RehabilitandIn
  •  Zuweisung durch den zuständigen Kostenträger
  •  Aufnahmegespräch beim VSB e. V. 

Förderung

 Bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen 
werden die Lehrgangsgebühren durch die zuständigen Kostenträger, z. B. Rentenversicherungsträger, Berufsgenossenschaften,
Landschaftsverband Rheinland,
und Unfallkassen erstattet.

Teilnehmer

Die Gruppengröße umfasst durchschnittlich
24 TeilnehmerInnen, 4 - 8 TeilnehmerInnen je Einstieg.

Dauer der Maßnahme

FAIR dauert 9 Monate, davon sind 3 Monate für die betriebliche Arbeitserprobung vorgesehen.

Beginn der Maßnahme

FAIR beginnt im März, Juni, September und Dezember eines Jahres, im Einzelfall kann der Einstieg auch nach Vereinbarung erfolgen.

Unterrichtszeiten

Montag bis Donnerstag: 08:00 - 16:00 Uhr 
Freitag:   08:00 - 15:15 Uhr
(inklusive Pausenzeiten)

Ort der Maßnahme

Ablauf und Inhalte der Maßnahme

Modul I (3 Monate)

Diagnostik und Eignungsabklärung
  •  Einstieg und Feststellen der Eignung
  • Diagnostik
  • Profiling
  • Ressourcen- und Kompetenzcheck
  • Berufswegplanung
  • Entwicklung von Fähigkeitsprofilen

Modul II (6 Monate)

1. Qualifizierung
Bildungskompetenz
  • Bewerbungstraining
  • Erwerb von IT/Medienkompetenz
  • Gesundheitstraining
  • Kommunikationstraining
  • Zusatzqualifikationen (AEVO, ECDL, BEM-Beauftragter)
Handlungskompetenz
  • soziale Patenschaften
  • Radiobeiträge
  • Arbeitsraumerkundung
  • Präsentationen
  • Kreativwerkstatt
2. Betriebliche Arbeitserprobung
  • Akquise geeigneter Praktikumsplätze
  • Überprüfung des Berufsziels
  • Erfassen der betrieblichen Anforderungsprofile
  • Vermittlung in Arbeit

Maßnahmebegleitend

Sozialpädagogische Betreuung

Während der Maßnahme finden regelmäßig Einzelgespräche mit den pädagogischen MitarbeiterInnen statt. Dabei werden Berufs- und Lebensplanungen entwickelt und Fragen des individuellen Entwicklungsprozesses thematisiert.

Psychologische Betreuung

Bei Bedarf steht den TeilnehmerInnen die psychologische Beratung zur Verfügung.